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Ich bin wieder da - willkommen Alegra, das Leben ist schön! Lachen und Weinen zugleich...

raxn: Ich bin wieder da - willkommen Alegra, das Leben ist schön! Lachen und Weinen zugleich...

Donnerstag, 2. Juli 2015

Ich bin wieder da - willkommen Alegra, das Leben ist schön! Lachen und Weinen zugleich...

Ich bin wieder da!
Willkommen Alegra - das Leben ist schön!

oder:

Lachen und Weinen zugleich... 


Ein Beitrag über die letzten 7 Monate in meinem Leben. Über Existenzielles.




Wo fange ich an?

Hier und heute.

Ich bin wieder da.




Ich war es immer.

Und doch nicht wirklich. Nicht mit all meinem Fühlen und Spüren. Mit all meinem Sein und all dem, was in mir ist und mich bewegt.

Leben ist Bewegung.

So schrieb ich in meinem Blogpost:

"Es ist an der Zeit für Veränderung".




Der "Vor"-Blogpost zu diesem hier.

"Es ist ein Rätsel", so kommentierte eine meiner Leserinnen dazu.

Ja, ich sprach in dem Beitrag in Rätseln. 


"Sagt nichts und doch so viel".

Auch das durfte ich lesen und diese Worte bewegten mich...

Eure Nachrichten im Blog, per facebook, Instagram oder direkt als PN taten mir so sehr gut!!!!




Leider funktionierte anscheinend die Kommentarfunktion im Blog eine Weile nicht, denn einige schrieben mich an dass sie nicht direkt hier kommentieren konnten. Danke dass ihr es dennoch versucht habt mir anderweitig die Nachricht zukommen zu lassen! Jeder einzelne Kommentar, Kontakt und Begegnung ist wundervoll für mich und ich freue mich so sehr darüber!


Ich bin wieder da. Und war es doch immer. Nur nicht mit meinem vollen Spüren und Sein.




Ein paar schrieben sie hätten keine besondere Veränderung gemerkt, doch auch viele sprachen mich per Nachricht an oder schrieben dass sie merkten dass es anders war, dass etwas fehlte. Die Tiefe, die Worte, die bewegen... Vor allem diejenigen, die mir bereits im letzten Jahr folgten und somit meine gefühlsbetonten Texte und Zeilen kannten und mit erlebten.
Wer mir seit diesem Jahr folgt, kennt diese Beiträge vermutlich gar nicht.
Denn erst seit Anfang des Jahres veränderte sich einiges hier.


All ihr Lieben,

dieser Weg zu heute war nötig. Nur so konnte ich die letzten Monate durchstehen.

Vor circa 7 Monaten begann für uns eine neue Zeit. Eine andere Zeit. Veränderung und enorm viel Bewegung.




Heute werde ich euch davon erzählen. Dazu Bilder mit "Alegra". Meiner Jacke, die ich für mich genäht habe, nach dem neuen Schnitt von Milchmonster. Spontan nahm ich am Probenähen von Antonia dafür teil, obwohl ich eigentlich seit Dezember alle Schnittmusterprobenähen pausierte und nur noch ganz spontan eventuell was mitnähte wenn es gerade gut reinpasste. Doch dazu kam es so gut wie nie...
(Info: Stoffprobenähen mache ich noch regelmäßig, doch auch hier achte ich darauf dass es zeitlich gut überschaubar ist und sich im Rahmen hält, so dass genügend Zeit für die Familie bleibt - aktuell reduziere ich das aber ebenfalls, vor allem jetzt im Sommer, da wir den Tag über fast komplett draußen im Garten bzw. Freien sind).

Bis vor kurzem, als ich mir spontan die Jacke Alegra nähte, war mir nicht bewusst wie all das hier zusammen passt  - als hätte es so sein sollen - als hätte ich die Jacke extra dafür genäht...

Das Leben überrascht immer wieder und irgendwie hat doch alles seinen Sinn.




So wie ich gerade gegoogelt habe was "Alegra" eigentlich bedeutet.
Und siehe da:

"allegra"
(mit zwei "l") heißt im Italienischen:

froh, lebhaft, heiter, vergnügt, fröhlich, unbekümmert.


Als ich das vorhin erblickte, stand mir der Mund offen!!!
Wie kann das sein?

Ich nähe mir eine Alegra, fotografiere mich selbst mit dem Fernauslöser, denke mir währenddessen die Bilder könnte ich ja gleich für diesen "besonderen" Blogpost hier hernehmen, bearbeite die Fotos, setze den Text auf und dann sehe ich das....
was "Alegra" (allegra) bedeutet...





Es fügt sich alles im Leben - oft unbewusst...

allegra - und nochmal lese ich die Bedeutung dieses Wortes...

froh, lebhaft, heiter, vergnügt, fröhlich, unbekümmert.

Denn genau darum geht es heute!

Um all das, was "allegra" aussagt und noch um viel mehr...




An dieser Stelle kommt nun eine WARNUNG.

Wenn du mir schon länger folgst, dann hast du bereits in zwei Blogbeiträgen diese Warnung gehört und vernommen - und daraufhin vielleicht dennoch weitergelesen oder auch nicht...

Zwei Blogposts hab ich in meinem seit 2. Mai 2015 einjährigen raxn-Leben bisher verfasst, die enorm extrem waren. Und auch bei ihnen musste ich eine Warnung schreiben bzw. war mir das wichtig. Dass hier ein Blogpost kommt, der anders ist, der extrem ist.



und




"Nannerl" im Juli 2014 und "Dieser Mann" im Dezember 2014. 

Und genau ein halbes Jahr später im Juli 2015 kommt heute


"Ich bin wieder da."




Als wäre es so geplant.

Als hätte ich es so gedacht.

Als wäre es eine Strategie.

Alle halbe Jahre so einen extremen Blogpost zu verfassen.

Doch,
es ist keine Strategie. Es ist kein Plan. Es ist kein Marketing oder was auch sonst immer.




Es ist genau das Gegenteil.

Es ist das Leben.

Das pure Leben.


Spontan und immer wieder in Veränderung.

Hält es Neues für dich bereit.

Und verläuft eben alles andere, nur nicht nach Plan.


Denn was sieht ein Plan vor?

Ein glückliches und sorgenfreies Leben.

Harmonie und Gesundheit - Glückseligkeit....


Das, was hier ist, ist das LEBEN.

Und das Leben ist eben (nicht nur) so.

Das Leben hat Höhen und Tiefen.




Ich will ja gar kein "harmonisches" Leben, das immer gut und gleich verläuft!

Ich will Bewegung und neue Erlebnisse - die Welt entdecken und erkunden - dazu reicht mir sogar meine kleine Welt hier um mich herum - ich muss nicht überall gewesen sein - das wäre in meiner Lebenssituation mit meinen vier Kindern und einem durchschnittlichen Familieneinkommen auch nicht realistisch. Mir reicht meine kleine Welt hier und ab und zu mal einen Ausflug über den Rand hinaus.  Das aber unbedingt! Die Abwechslung ist schon nötig. Aber dieses Leben soll sich auf keinen Fall nur monoton bewegen.




Denn wenn ein Leben nur immer harmonisch und gleich verläuft, dann wird das auf Dauer auch langweilig. Dann schätzt man das Schöne weniger.

Wenn man nicht durch Tiefen wie etwa schlechte Tage das dazu gegensätzliche Glück wieder erlebt.

Wer durch Tiefen geht, schätzt die Höhen umso mehr.

Also her mit den Tiefen! 

Doch es muss nicht immer etwas ganz Schlimmes und Existenzielles passieren um sein Leben noch intensiver zu schätzen und zu (er)leben.

Mir würden auch die kleinen Ereignisse völlig reichen, wie etwa Momente, die dich wieder aufwecken und dir zeigen: hey du hattest so ein großes Glück!

Also her mit den Tiefen aber bitte nicht sooo tief!!!
Bitte nicht so schmerzhaft!!!
Bitte nicht noch einmal!!!

Haha, DIESE Wünsche kann man äußern aber nicht erwarten.

Denn man kann sich im Leben nichts raussuchen. Es kommt wie es kommt und worauf kommt es an?

Wie wir damit umgehen.



Das WIE.




Ja und das WIE ist der Grund weshalb sich die Atmosphäre in meinem Blog seit Dezember/Januar veränderte.


Weil ich mit dem WIE beschäftigt war.


Weil mein WIE so aussah, dass ich einen Teil meiner Gefühle nicht mehr freien Lauf ließ.

Nicht (mehr) im Rahmen meines Blogs.


Denn dafür war hier kein Raum. Nicht der richtige und geeignete Ort für mich.

Es wäre erschlagend gewesen.

Hätte ich all das rausgelassen.
Im Rahmen meines Blogs.


Jetzt bin ich wieder da. 




Jetzt ist es für mich stimmig und richtig auch hier in meinem virtuellen Lebensbuch zu schreiben - über das, was unser Leben seit Dezember aufs Neue in Bewegung setzte.


Weshalb jetzt?

Vielleicht weil es uns inzwischen wieder relativ gut geht. 

Möglicherweise auch weil ich nun in mir selbst wieder gefestigter bin. 

Vermutlich weil ich in den letzten Monaten sehr viel dazugelernt habe - diese Auszeit also nötig war. 

Sicherlich weil ich nun erlebt habe, dass es für mein Privatleben keinen bedeutenden Unterschied macht, ob ich meine Gefühle auch virtuell und öffentlich auslebe oder nicht und vor allem:
wer mich mag und wem ich wichtig bin, mich so nimmt...  auch mit meinem raxn-Lebensbuch, das nun mal ja wirklich öffentlich zu lesen ist hier als Blog...

...und absolut zu 100% Sicherheit bin ich HIER und HEUTE dazu bereit zu schreiben, weil ich dank der "Sew! 2015" am 9. Mai in München (Pliening) ganz besondere Erfahrungen machen durfte, die mir heute wieder ermöglichen mein Gefühl auch bei raxn zu zeigen und darüber zu schreiben. Quasi meine "Blockade" aufhoben diese Gefühle bei raxn zuzulassen... euch hier zu erzählen, was sich in meinem Leben vor einiger Zeit Existenzielles ereignete...




Was war auf der Sew!2015 ???

Ich erlebte das erste Mail seit meinem Blogstart im Mai 2014 einen "direkten" Kontakt mit anderen Bloggerinnen und nähbegeisterten kreativen mir wichtigen Menschen. Genau ein Jahr, nachdem ich raxn gegründet habe.

Das erste Mal sich "in echt" sehen, spüren, in den Arm nehmen, sich in die Augen blicken, die Stimme hören, sich wahrnehmen im Vollen und Ganzen.

Das fehlte mir bis dahin.
Der "direkte und unmittelbare" Kontakt.

Nicht nur "online" via Chat, Blog, Privater Nachricht und Kommentarfunktion.




Zwar hatte ich nun bereits ca. 3x auch telefoniert mit ganz lieben aus der Kreativszene (was übrigens mega aufregend war - ich kam mir dabei vor wie bei einem Telefon-Bewerbungsgespräch - vor lauter Aufregung - aber die Nervosität ging nach den ersten 5-10 Minuten wieder rum). Doch ich hatte noch nie jemand direkt vor mir erlebt und gespürt.

Genau das war für mich wichtig mal zu erfahren. Dass sich raxn nicht nur bei mir im stillen Kämmerlein abspielt - alleine vor einem Bildschirm. Sondern dass ich raxn auch im direkten Leben spüre. Um mich herum und mit anderen Menschen. Nämlich all das was ich bisher nur virtuell erleben durfte und was auf Dauer auch einseitig ist... wenn sich so ein für mich inzwischen wichtiger Teil in meinem Leben rein virtuell abspielt. So gar nicht auch direkt eben spür- und fühlbar. Keine Menschen, denen ich direkt in die Augen sehen kann, sondern nur ein Bildschirm vor mir.


Ihr Lieben,

diejenigen von euch, die mich auch in meinem Privatleben kennen, wissen dass mir der direkte Kontakt, das Beieinander sein, Gespräche und sich erleben total wichtig sind. 

Dass ich ein absoluter Gefühlsmensch bin und sehr im Du und Ich lebe.

Dass ich viel spüre und wahrnehme.




Dass ich beruflich "Gestalttherapeutin" bin.

Bevor ich mit Geburt meiner Zwillinge im Juni 2013 eine längere Elternzeit antrat, arbeitete ich als Gestalttherapeutin. Ein ganzheitliches psychotherapeutisches Verfahren. Mehr als nur eine "Arbeit" - es ist auch eine Lebenseinstellung - eine Lebensphilosophie - ein Lebensweg.

In der Gestalttherapie stehen das "du und ich" im Vordergrund - der Kontaktprozess. Das Spüren und Wahrnehmen und mehr Bewusstheit erlangen. Viel "Begegnung" mit und über Gefühle sowie auch Körperarbeit. Als Therapeut stehe ich mit dem Klienten auf einer Ebene - in einer "Ich-Du-Beziehung". 

In meiner Tätigkeit als Gestalttherapeutin hab ich mich auf Kinder und Jugendliche spezialisiert (bin allerdings für Erwachsene auch ausgebildet) und zuletzt mit 20 Stunden in der Ambulanz einer Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie mit wenigen Stunden zusätzlich in eigener Praxis gearbeitet.
Wer mehr über "Gestalttherapie" lesen will, siehe kleingedruckter Text:
Die Kinder und Jugendlichen kamen also einmal pro Woche zur Psychotherapie zu mir. Dabei hab ich ihnen geholfen ihr Inneres, vor allem bisher unbewusste Vorgänge, wahrzunehmen, zu spüren und nach außen zu transponieren um es im Hier und Jetzt bearbeiten bzw. verarbeiten zu können. Es geht darum sich wieder vollständig zu fühlen. Vollständigkeit statt Vollkommenheit. Es geht um Befreiung statt Eingrenzung und Anpassung. Es geht darum offene unabgeschlossene Situationen, Gefühle wieder zu einem Ganzen zu bringen, so dass es sich rund, abgeschlossen und wohlig anfühlt. Dass man eins mit sich ist u.v.m. (und das alles mithilfe kreativer Medien wie Zeichnen, Musik, Arbeit mit Ton, Rollenspiele, Handpuppenspiel, Therapeutisches Sandspiel etc.).
(P.S. Ich hab das jetzt so ausführlich geschrieben, weil sich viele wenig unter "Gestalttherapie" vorstellen können oder es mit "Gestaltungstherapie" verwechseln).


Jedes Mal eine intensive Begegnung.


Diese Arbeit liebe ich.

Ich erzähle euch davon, damit ihr versteht weshalb mir "Kontakte" und sich gegenseitig auch im direkten Leben wahrnehmen so wichtig sind und weshalb mir "Gefühle" soviel bedeuten - es ist ein großer Teil meines Daseins und ich beschäftige mich damit sogar beruflich.




Mit Geburt meiner zwei Jüngsten hab ich mich dieses Mal aber bewusst für eine längere Elternzeit entschieden (mindestens drei Jahre). Denn bei meinen ersten beiden Töchtern erlebte ich wie rasend schnell die Zeit vergeht. Dass die Kinder in den ersten Lebensjahren so rasch groß werden und vor allem: dass ich noch so viel Zeit zum Arbeiten habe!

Mehr zu meinen Beweggründen diesbezüglich könnt ihr in meinem allerersten Blogpost von Mai 2014 nachlesen: "Jippieh, es ist soweit - raxn geht online!"

Dort hab ich euch von meinem vorherigen "Spagat" zwischen Beruf und Familie geschrieben.




Ach ja und wer sich jetzt fragt: "Hä, ich dachte sie ist Erzieherin? In dem 'Dieser Mann ist noch zu haben'-Blogpost schrieb sie doch was anderes?", hier die Antwort:
ja, ich bin auch Erzieherin. Das habe ich vor meiner weiteren vierjährigen Ausbildung zur Gestalttherapeutin gemacht und war auch eine sehr schöne Zeit, doch meine Berufung und Leidenschaft ging später mehr in den psychotherapeutischen Bereich.





Ich bin also komplett zu Hause, nun schon seit zwei Jahren und fühle mich damit superwohl. Haha, meine Autokorrektur hat gerade aus "superwohl" ein "superhohl" gemacht - sehr witzig in dem Zusammenhang... nein, superhohl fühle ich mich nicht. Zudem hab ich mir ja dennoch eine weitere Aufgabe ins Leben gerufen - vor einem Jahr - nämlich:

raxn.

Und diesbezüglich wisst ihr ja selbst, was ich da aktuell so kreativ rumwerkle...
;-)
Bissl was brauche ich halt doch zusätzlich zum "Mama- und Hausfrauendasein"...
:-)






Doch was war los im Dezember?

Das ist es ja, worüber ich hier und heute eigentlich schreiben möchte.




Ihr seht, ich schweife immer wieder ab, schreibe dies und jenes, komme auf die Begebenheit, dann wieder auf eine andere... auch heute wieder...

Einmal hat mir eine Leserin zu meinem heftig extremen "Dieser Mann ist noch zu haben"-Blogpost Folgendes als Kommentar geschrieben:


"Liebe Susn, 
Ich finde deine emotionalen Blogposts so schlimm! Du wiederholst dich ewig, schweifst ab, schreibst an anderer Stelle weiter, setzt nochmal neu an...
Ich werd manchmal ganz kirre, wenn ich das les!!
Aber...
..
...
... Ich lese und lese und lese und irgendwas hast du an deiner Art zu schreiben, das einen mitnimmt! Nicht aufhören lässt...
Bewundernswert! Die tollen Bilder dazu runden das ab und dabei mag ich das gar nicht: Blogposts mit sooo vielen gleichen Bildern ( also ich mach ja auch viele ähnliche aber du weißt sicher was ich mein ;) )

Wie machst du das?? Ich hab keine Ahnung, aber du ziehst mich mit einer Art in deinen Bann, die ich absolut bei keinem anderen so gut finden würde... Gut?? Nee ist das falsche Wort.. So faszinierend!!
Das trifft es eher!
Ich bin ein sehr ehrlicher Mensch und ich denk, Menschen wie du verdienen nur Ehrlichkeit!
Darum mag ich dir sagen:

Danke!
Für den schönen Post!
Fürs Natürlichsein!
Fürs Teilhaben lassen!

Ganz liebe Grüße"

(Name von mir, also Susn, entfernt)



Danke liebe M. für deinen Kommentar und deine Ehrlichkeit!!!
Mir bedeutet das sehr viel!
:-)

Auch allen anderen möchte ich danken - jedem einzelnen, der sich die Zeit nimmt, mir in meinem Blog zu schreiben! Ich weiß was das bedeutet - schon alleine vom Zeitaufwand her!!! Ich hoffe mir ist jetzt keiner beleidigt, dass sein Kommentar in meinem Posting hier nicht zitiert wurde. Ich lese wirklich jeden und das ist für mich mehr Wert als jedes materielle Geschenk!


Doch nun endlich zum eigentlichen Anlass des heutigen Blogposts.




Darüber zu schreiben fällt schwer und leicht zugleich...


Vor einigen Monaten hätte ich nicht darüber schreiben können - auch nicht wollen - es war absolut nicht an der Zeit dafür - es wäre "zu nah", "zu privat", "zu intim" gewesen...

ZU EMOTIONAL..
...für mich selbst...

Doch hier und heute bin ich bereit.
Bin ich wieder da.
Will ich das.

Mich nicht mehr verstecken. Diesen einen Teil in meinem Leben. Denn er gehört dazu so wie er es seit langem tat - und ich bzw. wir damit ja auch komplett offen umgingen.

Weil das unser Weg der Verarbeitung ist.

Das Annehmen, was kommt.

Dem begegnen was ist. Egal was uns erwartet.


Ich bin wieder da - willkommen Alegra, das Leben ist schön! 
Lachen und Weinen zugleich...




Ihr Lieben,

Anfang Dezember 2014 vor sieben Monaten ist genau das passiert, vom dem ich überzeugt war, dass dies nicht geschehen würde...

...dass dies komplett weit von uns weg ist...

...dass es Vergangenheit ist...

...dass es schon längst überstanden ist...

...und nie mehr kommen wird...

...weil das Glück auf unserer Seite ist...

...das Lebensglück und die Lebensfreude...

...wir inzwischen vier kleine Kinder haben und mitten im Leben stehen...

...und weil wir eins sind und in uns erfüllt, in uns stimmig...

...weil uns das Leben schon genug intensiv spüren ließ...

...ja, ich war überzeugt - absolut!


Doch dann kam der Tag, an dem es plötzlich anders war...

an dem mein Mann nicht wie sonst nach solchen Terminen nach Hause kam und sagte:

"Alles in Ordnung!"

Nein, dieses Mal war dem nicht so.

Dieses Mal war eine Auffälligkeit im Ultraschall.


Nein nicht beim Gynäkologen-Ultraschall. Das wär's, haha... nene! Ist ja ein Mann. Kann ja kein Kind kriegen... - ein 5. Kind ist sowieso nicht drin. Wir sind absolut komplett!
Haha!

Dieses Mal war eine Auffälligkeit im Ultraschall.

Bei der halbjährigen Krebskontrolle.


Etwas, was da nicht hingehört...




SCHOCK.

SCHOCK.

SCHOCK.


Eingefroren sein.

Erstarrt.


Das kann doch nicht sein!

Nicht jetzt!

Nicht in diesem Moment, da unser Leben so erfüllt ist.


Da wir so reich beschenkt wurden.

Mit vier Kindern, deren Weg zu uns jeweils kein leichter war.
(Auch darüber hatte ich euch in meinem ersten der drei extremen Blogposts geschrieben...).


SCHOCK.


STILLE.


VERZWEIFLUNG.


ANGST.


ADRENALIN.


GEDANKENWIRRWARR.


TRÄNEN.


ZITTERN.


KOPFDRÖHNEN.


KOPF IM NEBEL.




Der Tag, als mein Mann mit dieser Nachricht nach Hause kam, war der 2. Dezember 2014. Am 3. Dezember ist unser Jahrestag und der 4. Dezember unser Hochzeitstag.

Zu Beginn der Adventszeit.

13,5 Jahre sind wir nun schon ein Liebespaar und seit 8,5 Jahren standesamtlich verheiratet.


Vielleicht wundern sich jetzt manche... denn Anfang Dezember, nämlich am 9.12.14 - also zur gleichen Zeit - stellte ich doch besagten Blogpost "Dieser Mann ist noch zu haben" online, in dem ich euch den selbstgenähten Pullover für meinen Mann zeigte und davon erzählte dass er vor einigen Jahren Krebs hatte. Dabei schrieb ich auch dass wir sehr dankbar sind für das Glück das wir jetzt erleben dürfen und dass es ihm heute gut geht.



Wie das Leben so spielt...



Wenn ihr euch noch erinnern könnt:
den "Dieser Mann ist noch zu haben"-Blogpost hatte ich bereits Ende November verfasst, als ich von all dem, was auf uns 1,5 Wochen später zukommen würde, noch überhaupt nichts wusste... - als ich noch überzeugt war dass mein Mann absolut gesund ist... klar hatte ich wieder ein wenig Bammel vor der bevorstehenden Untersuchung - aber das war ja jedes Mal das Gleiche und ging ja immer gut aus...

...doch dann stellte ich ihn nach dem Schreiben aus zeitlichen Gründen nicht gleich online...


...und als mein Mann dann genau 10 Tage später mit "der Nachricht" heimkam... ließ ich den Blogartikel abermals erst mal ruhen...

- mit dieser völlig neuen "Wendung" war das absolut nicht mehr passend und stimmig -
...so zuerst mein Gefühl...

ich dachte mir ich könne den Pullover ja auch einfach so nur zeigen - ohne den Text dazu, den ich verfasst hatte...

doch dann überlegten mein Mann und ich... und entschieden uns gemeinsam dafür diesen Blogpost dennoch online zu stellen.
Denn all das, was darin steht, dem ist auch so.

Nur einen Satz änderte ich:

statt


"Trotz einer so miesen Diagnose… trotz quasi zum Sterben verurteilt… lebt er heute und WIE!!!! Und er ist gesund.

schrieb ich:


"Trotz einer miesen Diagnose... trotz quasi zum Sterben verurteilt… lebt er heute und WIE!!!! Und es geht ihm bestens."




...und so war es für uns stimmig. Ich schrieb die Wahrheit, verfälschte nichts (denn es ging ihm gefühlt ja nach wie vor "eigentlich" körperlich super - er hatte keine Symptome) dennoch hielt ich den aktuellen neuen Stand mit "der Auffälligkeit" (von der wir noch nicht wussten, was es wirklich bedeutet) heraus - denn das wäre für uns zu privat und zu intim gewesen.

Nicht mal der Familie, also Eltern und Geschwistern, erzählten wir davon. Wir wollten niemanden beunruhigen.
Wir warteten ab bis die wirklichen Untersuchungsergebnise da sind. Es hätte ja auch anders kommen können... hätte genauso sein können - auch wenn die Hoffnung dass dem so ist, recht klein war...
bei der Vorgeschichte...


Ihr Lieben,
an dieser Stelle möchte ich mich auch bei euch entschuldigen, dass ich bis heute eure vielen lieben Kommentare zu meinem "Dieser Mann ist noch zu haben"-Blogpost nicht ebenfalls kommentiert habe! Weder hier im Blog, auf Facebook sowie auf Instagram!!!

Ich war dazu einfach nicht in der Lage.
Ich war massiv überwältigt von all euren lieben Worten!!! Soviel positive Energie - soviel Kraft und Zuspruch von allen möglichen Seiten - das tat so sehr gut!!!

ICH DANKE EUCH VON GANZEM HERZEN!!!

Das bedeutet mir so sehr viel!!!

In dieser "Wartezeit" konnte ich aber einfach nicht schreiben... nicht zu diesem "Thema".

Welche Wartezeit?




Die zwei Wochen bis eine weitere wichtige Untersuchung stattfand und wir die Ergebnisse daraus erfuhren.


Es war alles wie im Nebel...

Wieder zwei Wochen Warten wie damals vor 8 Jahren - doch dieses Mal mit dem Unterschied um 8 Jahre lebenserfahrener zu sein und:

mit 4 Kindern im Herzen und an den Händen.

Das war ein bedeutender Unterschied.

Das machte all das um einiges schwerer und leichter zugleich.

LACHEN UND WEINEN ZUGLEICH...





Und so saßen wir vor dem Arztzimmer des Onkologen - Händchen haltend - wie damals vor 8 Jahren - man hätte uns von außen nicht angesehen dass wir inzwischen eine junge große Familie sind, als wir hier so dasaßen  - abermals...

... Händchen haltend - tief durchschnaufend - am besten nicht dran denken und nicht vorher schon weinen...

Ich musste mich sehr zusammenreißen nicht vorab schon an all das Schlimmste zu denken...

Bereits in den zwei Wochen Wartezeit bis zur endgültigen Diagnose hatte ich alles Mögliche im Kopf...


Unsere Kinder waren da eine große Hilfe!

Denn vier kleine Kinder im Alter von 1,5 - 7 Jahren sind Ablenkung pur!

Absolut zu empfehlen wenn man existenzielle Sorgen im Kopf hat! Vier mega aktive Kinder, die deine volle Aufmerksamkeit brauchen - und schon vergisst du tagsüber sogar, was dich nachts, wenn die vier Süßen schlafen, zum Weinen bringt...


Als wir im Arztzimmer des Onkologen saßen und er uns sagte dass "es" wieder wächst, war ich wie erstarrt...

Ich hatte es kommen sehen, doch ich hatte gleichzeitig gehofft...




Er ist zurück - der Krebs.

...

Das Follikuläre Non-Hodgkin-Lymphom, an dem mein Mann bereits vor 8,5 Jahren erkrankt war. Damals mit 31 Jahren jung.

...

Als ich beim Onkologen im Arztzimmer saß, neben mir mein Mann, war alles wie im Nebel. War es wie unwirklich. Das kann doch nicht sein! Nicht in diesem Leben. Nicht noch einmal. Nicht jetzt mit vier Kindern...

...

Und erst mal hatte ich große Angst. Vor all dem, was auf uns zukommt. Angst um meinen Mann und große Sorge davor was meine Kinder durchstehen müssen und welch schweren Weg sie erleben müssen...





Ich versuchte mich zusammen zu reißen, stark sein. Nicht gleich total in Tränen ausbrechen - sitzt doch dein geliebter Mann neben dir, der jetzt eine starke Frau braucht - Unterstützung und Halt und nicht dass er dich jetzt trösten muss...

...ich hab es versucht...

...stark zu sein...

doch es ging nicht.


Die Tränen flossen... ein Teil davon, denn ein wenig gelang es mir zu unterdrücken...

...doch als wir dann aus dem Arztzimmer raus sind, musste ich ganz schnell laufen, schnell weg hier - bitte ganz schnell weg hier - raus aus diesem Raum - der Praxis - dem Arzthaus - weg hier... an die frische Luft - ich kann nicht mehr...

Die Verzweiflung stieg in mir hoch...

ich zitterte und rang nach Luft...

es war unerträglich...

absolute Verzweiflung...


- und während ich das hier schreibe laufen mir auch jetzt wieder die Tränen -

Wenn ich daran zurückdenke...

...auch wenn es uns aktuell inzwischen wieder relativ gut geht...


Damals im Dezember hatte ich Angst vor dem, was vor uns ist und auch nicht mehr diese Stärke und Sicherheit in mir, all das zu schaffen - so wie ich es 8 Jahre zuvor beim ersten Mal hatte.

Damals waren wir "nur" zu zweit. Ich voller Energie und Lebenskraft. 26 Jahre jung.

Heute sind wir zu sechst - die Verantwortung für vier Kinder... - ich fühlte mich nicht mehr so stark und "ich schaffe alles" wie einige Jahre zuvor...
denn der Alltag an sich ist momentan schon eine Herausforderung mit unseren vier Kindern und vor allem mit unseren inzwischen 2jährigen Zwillingen. Es ist täglich Action pur - größtes Glück und dennoch auch ganz schön anstrengend, laut und ereignisreich im 24-Stunden-Fulltime-Mama-Familien-Job.




Kein Verlass mehr darauf dass man nachts Kraft tanken kann... nein, manchmal ist man auch einfach total fertig und erledigt... und jetzt dazu noch diese große "Aufgabe" zu bewältigen - ich hatte Angst davor...

und davor was meine Kinder erleben müssen...

In dieser Nacht, nachdem wir die Diagnose erfuhren, war ich voller Verzweiflung.


Ich war am absoluten Ende.


Als wir nach Hause kamen, riss ich mich erst mal zusammen, denn vor den Kindern wollte ich an diesem Abend "funktionieren". Ich bin zwar überhaupt nicht dafür Sorgen vor den Kindern komplett zu verstecken, denn sie spüren es sowieso und reimen sich dann sonstwas zusammen, aber nicht gleich am ersten Abend...




Erst mal musste ich selbst damit klar kommen bevor wir mit den Kindern darüber sprachen, drum versuchte ich eben an diesem ersten Abend mich "zusammenzureißen" und meine Gefühle komplett zu unterdrücken. Das gelang sogar ganz gut.

Doch als die Kinder dann im Bett waren und ich endlich loslassen konnte, kam alles aus mir heraus...


Ich war so verzweifelt wie - ich glaube - noch nie...

Auch als mein Papa vor 9 Jahren innerhalb von 5 Wochen an Krebs starb war ich verzweifelt, ebenfalls als mein Mann vor 8,5 Jahren das erste Mal an Krebs erkrankte...

...doch noch nie so sehr wie dieses Mal...

Diese Nacht war eine Schreckliche...

...

...

...

...

...



Doch diese absolute Verzweiflung wie in den ersten Tagen damals ist inzwischen schon lange nicht mehr in mir. Nicht mehr in diesem Ausmaß.

Jetzt mit mehreren Monaten Abstand dazu kann ich sogar darüber hier schreiben.

Denn auch wenn vor einem halben Jahr alles so schlimm und schrecklich aussah, leben wir gerade total gut.

Wir haben so großes Glück!!!

Mein Mann lebt und ist topfit und es geht ihm nach wie vor sehr gut!!!
Er hat keine Symptome (war schon beim ersten Mal so), spürt also nichts von dem Ganzen körperlich - ganz im Gegenteil. Er ist mindestens zwei Abende pro Woche beim Badminton, immer wieder beim Squashen. Fährt aktuell fast täglich mit dem Rennrad zur Arbeit und sieht dazu noch mega attraktiv und durchtrainiert aus. Ja und er wirkt absolut "gesund"...
...zumindest von außen...

"Es" ist also alles momentan gar nicht so wirklich "da"... wir wissen darum und doch vergessen wir es auch immer wieder...


In den zwei Wochen, in denen wir auf das Untersuchungsergebnis warten mussten, malte ich mir alles Mögliche im Kopf aus - ich rechnete mit dem Schlimmsten, denn seien wir mal realistisch:


wenn der Krebs "wieder zurück kommt", sieht es oft nicht gut aus!

Häufig ist die Erkrankung dann so "schlimm" dass es in vielen Fällen nicht gut endet bzw. eben endet...


Doch wir haben großes Glück!




Denn das, was zuerst total negativ erschien, nämlich dass die Erkrankung meines Mannes laut Schulmedizin nicht heilbar weil chronisch, also immer wiederkehrend sei (was wir immer wussten, ich aber dennoch an die komplette Heilung glaubte, vor allem weil so viele Jahre alles in Ordnung war), ist so gesehen auch ein Vorteil.

Denn es verläuft nicht so schnell und aggressiv... (zumindest nach den bisherigen Kontrollen seit der neuen Diagnose) und wenn es an der Zeit ist, dass es schulmedizinisch behandelt werden müsste (momentan wird noch abgewartet und eng kontrolliert - solange mein Mann keine Symptome etc. hat / Operation ist nicht möglich da Systemerkrankung, also komplettes Lymphsystem betroffen), dann könnte man es gut behandeln in der Hoffnung wieder längere Zeit davon verschont zu bleiben...

...so wie es bisher war...


Die ersten Monate dieses Jahres hingen wir recht drin... mein Mann machte eine längere Heilpraktikerbehandlung und war somit weniger Zeit zuhause (2 Tage pro Woche, an seinen freien Tagen, mit Übernachtung weil weiter entfernt).

Die Behandlung war ihm und mir sehr wichtig - und es war keine einfache Zeit diese Wochen "auszuhalten". Auch wenn es ihm gut tat mal zwei Tage "Auszeit" zu haben, denn bei uns daheim ist ja immer Action und Lärm...

Weiter gehe ich jetzt auch gar nicht darauf ein, wie diese Wochen und Monate für uns waren...




All das ist also der Grund weshalb sich die Atmosphäre in meinem Blog verändert hatte... Ihr könnt euch sicher meine Gefühlsachterbahn in den letzten Monaten, vor allem aber von Januar bis April vorstellen...

...und eine Zeit lang war es deswegen für mich wichtig, meine Emotionen aus dem Blog rauszuhalten. Das war eigentlich auch gar keine bewusste Entscheidung, sondern ich war einfach nicht mehr in der Lage "gefühlvoll" zu schreiben...

Ich war in Bezug auf das Schreiben völlig abgeschnitten davon.

Und als es dann vom Gefühl her wieder ging, schaltete sich der Verstand ein... und ich schrieb bewusst weniger Persönliches..., weil wir am Spüren waren, was diesbezüglich für uns richtig ist... was und wieviel "Persönliches" in meinem "Persönlichen Blog" für uns stimmig ist... jetzt mit der "neuen Situation".

Edit: Oben schrieb ich die Jacke passt von der Bedeutung des Namens "Alegra" bzw. "allegra" so gut zu diesem Blogpost. Doch wenn ich mir die Bilder hier ansehe, dann erkenne ich noch etwas... als hätte es so sein sollen: die verschiedenen Tragevarianten der Jacke... Sind sie euch aufgefallen? Mal offen, mal halbverschlossen, mal komplett verhüllt... so wie ich es selbst auch in den letzten Monaten war...




Natürlich überlegten wir direkt nach der Diagnose damals im Dezember wie wir mit all dem umgehen. Bisher gingen wir immer den offenen Weg und das war auch absolut richtig für uns. Beim ersten Mal vor 8 Jahren war es allerdings eine andere Situation. Mein Mann ja gleich zuhause, weil er sofort behandelt wurde mit Chemo- und Antikörpertherapie, also alles ja auch offensichtlich.

Dieses Mal nicht. Es geht ihm gut. Von außen würde man all das nicht erahnen. Inzwischen läuft der "Alltag" sogar "normal" weiter.
Und dennoch gehen wir auch dieses Mal wieder offen damit um.

Das haben wir uns natürlich gut überlegt. Dagegen sprach erst, dass mein Mann eben nicht wollte dass ihn andere Menschen "bemitleidend" ansehen und mit ihm umgehen. Das war erst seine Sorge. Er wollte "normal" behandelt werden. Doch nachdem wir alle für und wider durch überlegten, war schnell klar dass diese "Geheimhaltung" von so Existentiellem einfach nicht unseres ist...

Denn dieses "nach außen hin auf heile Welt machen" kann ich nicht... quasi so tun als ob... obwohl man gerade durch extreme Gefühlsachterbahnen durch muss und auch viele Sorgen im Kopf hat..

Meinem Mann wäre das wohl leichter gelungen zumindest vielleicht die erste Zeit... aber für mich wäre es eine Qual gewesen wenn ich nicht mehr hätte frei "leben" und "fühlen" dürfen sondern ständig darauf hätte achten müssen, dass es nicht in den Vordergrund kommt. Das kann ich nicht!

Das raubt zuviel Energie!

Energie, die wir für Wichtigeres brauchen!

Nämlich nicht fürs "Verstecken" der Krankheit, sondern fürs "Verarbeiten" der Krankheit!




Und dieses "Geheim halten" würde auch alle möglichen sozialen Kontakte beeinträchtigen.

Nehmen wir nur mal eine alltägliche typische Situation her: man trifft sich mit Freunden oder Freundinnen, die typische Frage kommt auf: "Hi, wie gehts dir?"
"Danke, mir gehts gut. Alles in Ordnung."
Gespräch beendet.

Natürlich drücke ich nicht jedem, der mich fragt, wie es mir geht, mein Seelenleben rein sondern sage auch immer wieder "Alles gut." Man muss ja auch nicht jeden Pups erzählen, wie etwa das man gerade seine Periode hat und dermaßen Unterleibsschmerzen oder dass man gerade Ärger mit irgendwas hat....


Nein das meine ich natürlich nicht! Aber ich möchte nicht gezwungen sein so Existentielles nicht sagen zu dürfen, wenn mir danach ist und es in dem Moment wichtig ist.




Ich kann so etwas auch gar nicht verschweigen - so tun als wäre nichts - als hätten wir eine schöne harmonische superglückliche Familie in der alles supertoll läuft - alle gesund und glücklich.


"Hach ihr seid so eine schöne Familie - Glück pur!"
"Was für eine wundervolle Familie!"
"Ihr seid so ein tolles Paar!"
...

Solche lieben Sätze darf ich immer wieder lesen und werden mir auch persönlich gesagt und darüber freue ich mich.

Glücklich sind wir und es läuft auch gut -aber bei uns ist nicht alles "perfekt".




 Ich möchte im Leben aufrichtig und ehrlich sein. Ja, wir sind eine Familie, die sich miteinander superwohl fühlt - nach außen hin vielleicht als "schöne Familie" wirken - doch bei uns ist eben auch das pure Leben wie überall anders...

Auch wir streiten genauso immer wieder mal rum und sind eine ganz normale Familie - eben auch mit Problemen und Herausforderungen des Lebens. In manchen Bereichen haben wir Glück und hat uns das Leben viel Schönes geschenkt - in anderen Bereichen eben nicht.

Ich möchte in meinem Blog das wahre Leben zeigen - nicht eine Fassade!

Nicht schöne Familienbilder, Kinder in hübschen Kleidern, eine lachende Mama, die ihr neuestes Genähtes präsentiert und alles heile Welt und Sonnenschein...

...nein so ist es eben nicht!!!

Was ich hier zeige, dem ist es natürlich - wenn ich ein genähtes Kleidungsstück präsentiere und darauf fröhlich wirke dann bin ich es auch! Ich zeige die Wahrheit (ok, manchmal retuschiere ich Pickelchen weg - haha) - doch bis auf retuschierte Hautunreinheiten zeige ich mein wahres ICH - und das ist mir wichtig.




Und vielleicht hatte ich deswegen eben auch diese Schreibblockade in meinem Blog. Weil wenn ich persönlich schreibe nur ehrlich schreiben kann, nur das, was wirklich in mir ist. Und dem hätte ich hier aber nicht freien Lauf lassen können...

Nicht damals in den ersten Monaten nach der Diagnose... wie ich oben schon schrieb: es wäre zu erschlagend gewesen, hätte ich von all dem geschrieben...


Weshalb ich euch so ausführlich schildere WIE wir damit umgehen:

weil ich weiß dass es auch Menschen gibt, welche diese Offenheit in einem "persönlichen Blog" nicht gut finden. Die nicht verstehen können weshalb jemand so etwas macht - dass ich das tue - soviel "Privates" zu schreiben. Das dann auch noch JEDER mit Internet lesen kann!!!


Wenn ihr meinen heutigen Text von oben bis hierher aufmerksam verfolgt und aufgenommen habt, könnt ihr vielleicht nachvollziehen, weshalb ich in meinem Blog in dieser Art und Weise schreibe und genau diese "Offenheit" und das "Annehmen" im Gesamtleben für mich wichtig ist... - ob im engen Familienkreis, im nahen oder weiteren Bekanntenkreis oder hier in meinem Blog raxn. Der für mich mehr ist als "nur ein Blog"...

Sondern inzwischen sogar ein Teil meines Lebens...

Nicht nur vorm oder hinterm Bildschirm... einer "unrealen" virtuellen Welt... nein, raxn ist real und auch hier direkt bei mir und es ist inzwischen ein weiterer Anker in meinem Leben.

Natürlich sind meine Kinder und mein Mann das Wichtigste in meinem Leben! Das ist völlig klar.
Zudem meine weitere Familie und Freunde hier direkt bei mir.

Aber raxn ist eben zu mehr geworden, als nur "ein bissl ab und zu mal was Genähtes im Blog zeigen".

Vor einem Jahr hätte ich das nicht gedacht... nämlich was aus raxn alles wird und wie es sich entwickelt... und wie es sich auch auf das Leben auswirkt... und sich Neues ergibt...


Doch das Leben ist eben nicht planbar...

...und so passieren wundervolle absolut gigantische Dinge, die mich überglücklich machen so dass ich voller Freude und Euphorie bin und in mir dermaßen Glücksgefühle und Bauchkribbeln habe (und diesbezüglich wird es hier bei raxn in den nächsten Monaten Neuigkeiten geben!)... pssst, mehr wird noch nicht verraten...

...und genauso ereignen sich im Leben eben auch schlimme und schwere Ereignisse, die eine Welt erstmal (kurz) zusammenbrechen lassen so dass du voller Angst und Verzweiflung bist... bis du dich wieder aufrichtest und nach vorne siehst...




All ihr Lieben,

ich wollte hier keinen "Krebsblog".
Keinen "Drama- und Katastrophenblog".

Keinen Blog, bei dem in jedem Post über ein anderes existentielles schlimmes "Thema" geschrieben wird.

Eine Zeit lang dachte ich sogar dass diese Art von Blog, die ich in den letzten Monaten führte, vielleicht auch ganz gut sei... nämlich oberflächlicher... ohne Gefühlsausbrüche... schön "harmonisch"
 und ohne Aufruhr...  - so dass ich wenigstens hier in meinem Blog (wenn schon nicht in meinem direkten aktuellen Leben) etwas Harmonie und Monotonie erlebe - quasi vor sich dahinhintröpfelnd - mal mehr mal weniger. Schön gleichbleibend ohne die Ausflüge über den Tellerrand hinaus. Harmonie pur.


Aber:

damit bin ich nicht glücklich!


Das ist nicht meins!

Ein Nähwerk nach dem anderen hier zu zeigen mit ein bisschen "So hab ich das genäht" und "Alltags-BlaBla..." - das bin nicht ich...

Das ist ein Teil von mir - aber eben nicht mein ganzes Spüren und Sein.

Ein Teilbereich und der war für eine Zeit lang hier im Blog auch völlig ok und auch absolut wichtig, denn anders hätte ich in nach all dem in den ersten Monaten gekonnt... Doch hier schrieb die "Verstand-Susn", nicht die "Herz-Susn".




Nicht die Susn, die ihre Gefühle lebt und zeigt, sondern die Susn, die sich umdreht,
die einen Teil von sich versteckt, bzw. von der ein Teil blockiert ist...



---
Wichtiger NACHTRAG:

das soll nicht heißen, dass ich es nicht gut finde bzw. es weniger gut sei, wenn in Blogs hauptsächlich Genähtes gezeigt wird oder Genähtes plus Worte dazu oder Gedanken aus dem Alltag (ohne Privates)!!!
Falls das jemand für sich so interpretiert und aufnimmt, dann tut mir das wirklich leid! Das ist auf keinen Fall meine Intention! Ich hab auch gar nicht damit gerechnet dass dies bei jemandem so ankommen könnte... Ich schreibe ja auch vom "Alltag". Ich meinte hier mehr meine Beiträge im Frühjahr als ich eben ein Genähtes nach dem anderen hier "raushaute" (innerhalb kurzer Zeit sehr viel auf einmal) aber es eher nur darum ging eben das Probenähwerk "endlich zu verbloggen" - ich weniger aus Leidenschaft schrieb sondern aus Pflichtgefühl das Genähte aus Stoffprobenähen ja auch zeigen zu sollen... und da schrieb ich eben irgendwas dazu (meist etwas Allgemeines) um wenigstens was zu schreiben - das meinte ich mit "Alltags-BlaBla"... - bei MIR im Blog! Diese Aussage bezog sich auf meinen eigenen Text und mein Bloggerverhalten im Frühjahr!
Das steht überhaupt nicht im Zusammenhang mit Blogs, die hauptsächlich Genähtes präsentieren und keine oder wenig Einblicke ins Private geben, die eher über "Allgemeines" schreiben. Das finde ich genauso gut und eben wichtig, dass das jeder so handhabt wie er sich dabei gut fühlt!!!
Ich selbst spüre eben die Leidenschaft des Bloggens darin, wenn ich persönlich schreibe - das macht mir Freude und tut mir gut.

Ich folge ganz vielen Blogs, die hautsächlich Genähtes zeigen und bin davon sehr inspiriert und dankbar dafür! Auch dass WIR offen mit all dem umgehen, heißt nicht dass dies allein der einzig richtige und wahre Weg ist. Nur für uns SUBJEKTIV ist es so eben gut. Aber das ist für jeden anders und für eine andere Person kann es eben hilfreich sein nicht so offen mit Privatem oder wie hier einer Krankheit umzugehen. Das respektiere und schätze ich genauso!

Mir ist bewusst dass jeder sein Päckchen zu tragen hat. Der eine mehr, der andere weniger... - und dass auch viele liebe Menschen mit Problemen zu kämpfen haben, dies aber nicht öffentlich machen - und einen Blog dann zu führen, in dem dies nicht Thema wird, auch helfen kann davon abzulenken...  das ist auch eine sehr gute Möglichkeit damit umzugehen.

DANKE für euer Verständnis und dass wir uns alle gegenseitig respektieren, jeder in seiner Art - das macht die Vielfalt und Individualität der Menschen auch aus!
:-)
----


Doch nun weiter (war mir jetzt nur wichtig diesen Nachtrag oben noch einzufügen):

Wenn du einen Teilbereich deines Lebens ausblendest und der Fokus auf etwas anderes gerichtet wird, und auch wenn es dadurch unscharf und verschwommen wird und nicht mehr im Fokus steht (wie auf dem Bild oben): dadurch verschwindet es nicht. Es bleibt nach wie vor da. Und es kann auch die freie Sicht behindern und beeinträchtigen. Doch manchmal muss man den Fokus im Leben eben auf etwas Anderes richten und einen "harten Brocken" einfach mal unbeachtet lassen und ihn ausblenden - auch wenn er mitten vor dir ist...




Doch jetzt ist es für mich an der Zeit für KLARHEIT und sich in einem nächsten Schritt wieder UMDREHEN und AUFEINANDER ZUGEHEN. Sich wieder zeigen im Vollen und Ganzen auch mit dem, was in mir ist.




JETZT ist es an der Zeit für VERÄNDERUNG.

So wie ich im vorletzten Blogpost schrieb.

Nach Monaten voll extremer BEWEGUNG...



Und nein, mein Mann und ich haben uns nicht getrennt.

Das haben nämlich einige vermutet, nachdem sie den "Es ist an der Zeit für Veränderung"-Blogpost lasen, wie mir geschrieben wurde.

So schlimm ist es dann doch nicht.

Wir sind immer noch zusammen.


"Wir haben uns nicht getrennt!
So schlimm ist es nicht!"

Das waren meine spontanen Worte, als ich die Trennungsvermutungen las.

Wenn ich mir das mal überlege, was mir da spontan in den Sinn kam:


Es wird vermutet mein Mann und ich hätten uns getrennt - in Wahrheit aber ist mein Mann krank. Und ich sage: SO schlimm ist es nicht.

Erst im Nachhinein kam mir das dann:

SO schlimm ist es nicht.

Äh, warte mal! Was ist da jetzt schlimmer?

Trennung vom Mann oder dass der Mann Krebs hat. Eine Krankheit, an der man sterben könnte. Lebensbedrohlich...

Hm,... das hat mich zum Nachdenken angeregt. Klar könnte man jetzt sagen "in Aussicht zu haben evtl sterben zu können" ist doch viel schlimmer als eine Trennung...

Aber auch wenn ich das so durchüberlege, so "verstandesmäßig" bringe ich das einfach nicht zusammen. Nein!

Aktuell eine Trennung von meinem Mann erleben zu müssen, wäre für mich das Schlimmste!!!
(Denn an das andere Schlimme, nämlich ein "ENDE" des Lebens denke ich gar nicht...).

Die Liebe und das positive Gefühl füreinander zu verlieren...

- DAS wäre für mich existentiell schlimm und unvorstellbar...

Wenn wir nicht mehr zusammen leben würden - aus freien Stücken auseinander gegangen wären und nicht weil das Schicksal uns dazu führte...
...wenn mein Mann nicht mehr mit mir zusammen leben wollen würde...
...bewusst nicht mehr...

Natürlich wäre es das Schlimmste mein Mann würde jetzt sterben. Aber das tut er ja nicht. Aktuell steht nur eine Krankheit im Raum - aber er lebt und ist topfit und wenn ich da beides gegeneinander auf die Waage setze wäre für mich richtig schlimm er würde sich jetzt aktuell von mir trennen im Vergleich zu "er ist krank aber wir lieben uns"

"er trennt sich von mir, er liebt mich nicht mehr"...

Mein Mann hingegen ist nicht ganz gesund, aber wir lieben uns.

Das ist trotz "Krankheit" ein schönes Leben...

...und das spüren auch unsere Kinder (die wir wenige Tage nach der Diagnose damals informiert haben).


Das WIE ist es worauf es ankommt...

WIE man mit etwas umgeht...

WIE man mit schweren Lebensbedingungen und so auch mit Krankheiten umgeht...



In meinem aktuell 34jährigen Leben hab ich schon soviele Erfahrungen in Bezug auf das WIE gemacht... wie mir wichtige Menschen mit schwierigen Lebenssituationen umgehen...

Ich musste leider diesbezüglich auch schon viel Negatives erleben... und deswegen ist mir das heute umso wichtiger... das WIE so zu gestalten, wie es für uns - für mich richtig ist...

eben mit OFFENHEIT und dem ANNEHMEN was ist.

Deswegen gehe ich heute sogar in meinem Blog offen damit um. Denn ich hab die andere Seite erlebt, eben das "Verstecken" und "so tun als ob"... und das ist vermutlich mit ein Grund, weshalb mir diese OFFENHEIT heute so sehr wichtig ist.




Mein Mann ist mein Leben und ich bin so dankbar für seine Liebe.

Dass wir durch alle Zeiten gehen, egal was kommt.

Natürlich fliegen auch bei uns hier immer wieder die Fetzen! In der letzten Zeit sogar nicht selten, vor allem wenn ich aufgrund bestimmter Dinge absolute Überforderung in mir spüre (Achtung: spreche mich nicht an wenn sich Besuch kurzfristig ankündigt, hier aber das Haus im Extrem-Unordnungs-Zustand ist und ich innerhalb kürzester Zeit alles aufräumen und putzen muss - da sind Konflikte vorprogrammiert - drum bitte ich in solchen Momenten schon immer meinen Mann dass er bitte die Kinder nehmen soll und ein paar Stunden einfach woanders hingehen soll so dass mich niemand anspricht oder in die Quere kommt während ich ein ganzes Haus voll Unordnung in einen schönen Zustand versetze...). Mein Mann hat es mit mir oft auch nicht leicht, glaubt mir, ich kann schon mal zum mega Vollblutweib werden!!! Absolut!

Doch dennoch nimmt er mich so an wie ich bin - mit all meinen Anteilen... auch denen, die ihn oft stören...
...und so ich ihn. Mit all seinen Anteilen.


Ein Leben ohne meinen Mann ist für mich unvorstellbar.

Und so genieße ich all die gemeinsame Zeit, die wir haben dürfen. Denn niemand weiß was morgen kommt... und an all das denke ich (inzwischen) auch nicht mehr.

So lässt sich für mich am einfachsten mit all dem umgehen.
Mag es Verdrängung sein... mir egal... es ist gesunde Verdrängung...


Du weißt nie was morgen kommt...

...auch ich könnte morgen schon sterben... Unfall oder etwas anderes...


Vor mehreren Jahren ist der Mann einer lieben Frau und Mama von zwei Kindern in meinem näheren Umkreis gestorben. Mit 40 Jahren plötzlich tot umgefallen. Auf der Arbeit. Herzstillstand. Von einer Sekunde auf die andere.


Vor zwei Wochen ist mein Mann 40 Jahre geworden.

Und er lebt.



LEBEn - LACHEn - LIEBEn




und
GENIEßEn


Denn du weißt nie, was morgen ist...



Damit beende ich meinen heutigen Blogpost.

Ach ja und keine Angst, es wird jetzt nicht jeder Blogpost hier bei raxn so heftig emotional und ausufernd und überhaupt... nein - nein!
Aber es wird wieder mehr Gefühl dabei sein... denn: ICH BIN WIEDER DA!
:-)

Bussi!


Eure




Jetzt folgen noch die Infos zum Schnitt und Nähen 
meiner neuen Jacke "Alegra":

Ich hab Kragen-Variante Nr. 4 fürs Nähen ausgewählt. Mit gefällt die Version zum Knöpfen auch total super und die wollte ich eigentlich erst nähen. Doch dann kam Antonia noch mit dieser genialen Kragenform um die Ecke und fragte wer sie noch testen könnte und ich war gleich auf Anhieb begeistert davon.

Als Material hab ich Jersey (der braune) und Doubleface-Viskose-Jersey (der grau-schwarze) verwendet.
Den zweiten hatte ich schon vor langem mal bestellt, aber konnte nie damit etwas anfangen. Doch für dieses Nähprojekt war es ideal! Denn den Kragen habe ich offen, also unversäubert gelassen. Nur unten am Saum hab ich ihn eingeschlagen und somit versäubert. Diese Optik gefällt mit total gut und es ist ein klasse Effekt dank der zwei verschiedenen Farben.

Beim Tragen kam mir dann spontan die Idee die Jacke in verschiedene Stile zu verwandeln. Meine Ansteckblume hatte ich erst nur seitlich zur Deko angebracht, doch ich probierte dann etwas herum und so entstanden die verschiedenen Varianten diese Jacke zu tragen. Geschlossen, offen, halboffen mit großem Kragen.

Ich bin jedenfalls total verliebt in meine Jacke und es hat mir viel Freude bereitet zur Abwechslung mal wieder an einem Schnittmusterprobenähen teilzunehmen.

Alegra geht auch schnell zu nähen - das ist super. Das war auch der Grund weshalb ich spontan beim Nähen mitgemacht habe - da brauchte ich mal wieder was Schönes für mich zur Stimmungsaufheiterung - das wirkt echt! Näh dir ein tolles Teil und ziehe es an - wirkt Wunder! Vor allem wenn man sich dann noch zum Fotografieren schön herrichtet und stylt - gleich ein ganz anderes Lebensgefühl. So entstanden eben auch spontan diese Bilder...


Den Schnitt findet ihr HIER.

Auf dem Foto seht ihr zudem die verschiedenen Varianten von Alegra:



Natürlich geht es damit heute auch zu RUMS.

Das wars!!!


Mit ganzem Herzen,

eure



______________________________________________________

Schnitt: Alegra von Milchmonster
Stoffe: Baumwolljersey braun und Viskose-Double-Jersey schwarz/grau



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42 Kommentare:

Am/um 2. Juli 2015 um 00:24 , Blogger Luci meinte...

Liebe Susn,

danke. Mehr bleibt mir nicht zu sagen. Danke für deine Ehrlichkeit, Offenheit, für die Gefühle, die man bei jedem deiner Worte spürt. Danke fürs Erinnern an die großen Geschenke, die wir alle bekommen haben, mit Glück und Liebe und Erfüllung, und danke fürs Erinnern daran, dass nichts davon selbstverständlich ist.

Ich denke fest an euch und schicke euch Kraft und gute Gedanken
Luci

 
Am/um 2. Juli 2015 um 00:58 , Blogger Susn (raxn) meinte...

Liebe Luci,

ich danke dir für deine so lieben Zeilen!

Herzliche Grüße
Susn

 
Am/um 2. Juli 2015 um 01:25 , Blogger Ein Quentchen Glück meinte...

Ich gehöre definitiv zu den Lesern, die immer mit ein bißchen Neid auf deine Familie schauen (bitte nicht falsch verstehen!). Sind euch beiden doch vier Kinder geschenkt worden und wir hoffen so sehnsüchtig auf eines, das bei uns bleibt...
Aber was ich in den Jahren seit dem Tod unserers Sohnes gelernt habe, ist dass jeder sein "Päckchen" zu tragen hat. Die schlimme Krannkheit deines Mannes, der Brustkrebs meiner Freundin, der frühe Verlust der Eltern einer Bekannten.... Ich möchte nichts davon erleben und doch ist das nunmal das Leben.
Mein Mann sagt immer, dass wir es besonders zu schätzen wüßten, wenn wir dann irgendwann ein gesundes Baby bekommen. Und ich glaube, genau diese Einstellung merkt man auch dir hier in deinem Blog an! Du weißt, dass das Leben und Glück nicht selbstverständlich sind und weißt jede Sekunde Glück zu nutzen!
Ich wünsche dir, deinem Mann und deinen süßen Kindern von Herzen viel Glück, Gesundheit und ganz viel Zeit<3

Liebste Grüße Karina

 
Am/um 2. Juli 2015 um 01:43 , Anonymous Anonym meinte...

Liebe Susn!
Ich finde es ganz wunderbar, dass du alle Facetten deines Lebens mit uns teilst. Wie sehr liebe ich deine Fotos von deinen süßen Kindern in den zauberhaften genähten Klamöttchen, von deinem sympathischen, gutaussehenden Ehemann und von dir, immer mit einem strahlenden Lachen. Ich liebe raxn! Und wie gern lese ich deine ehrlichen Zeilen über eure grenzenlose Liebe oder das Chaos bei euch zu Hause. Dürfte ich nicht selbst so ein tolles Leben mit meinem Traummann und meinen 3 Kindern führen, man könnte glatt neidisch werden. Na gut, auf deine Nähkünste bin ich es ein wenig ;-). Und dann so eine Geschichte... , plötzlich kein Neid mehr, dafür umso mehr Bewunderung. Wie ihr mit der Situation umgeht, wie ihr das Leben genießt und nach vorne schaut. Ich bin dir sehr sehr dankbar dafür. Du hilfst mir mit deinen Worten ungemein. Ich bin oft viel zu ängstlich und pessimistisch und kann mein wunderbares Leben dadurch häufig nicht in vollen Zügen genießen. Aber du hast recht, wir leben jetzt und jetzt geht es uns gut! Daran werde ich mich jetzt öfter erinnern, wenn sich mal wieder negative Gedanken breit machen wollen.
Alles Gute für euch, viel Kraft und immer ganz ganz viel Liebe weiterhin! Ihr seid eine tolle Familie ��!
VG Mareike

 
Am/um 2. Juli 2015 um 07:58 , Blogger eenzschartsch meinte...

Ich hatte ja gestern Nacht noch deinen Post gelesen, der musste nun erst einmal sacken. Ist eine sehr bewegende Geschichte, die du schreibst, aber doch versprüht sie irgendwie positives. Ich wünsche dir auch ganz viele tolle Stunden im Kreise deiner Lieben, nutze sie gut. Deinem Mann alles Liebe und ein hoffentlich noch ganz langes Leben an eurer Seite.

Zu deiner Alegra kann ich sagen, dass sie ganz zauberhaft geworden ist. Mit dem Double-Face-Stoff vorne sieht sie richtig toll aus.

LG Katrin

 
Am/um 2. Juli 2015 um 07:59 , Blogger hasenwild meinte...

Ich muss echt sagen, liebe Susn, ich hatte das schon befürchtet. Irgendwie lag das in der Luft. Trotzdem ist es nochmal was anderes, das so zu lesen. Ich kann das grade so gut nachvollziehen, auch so diese einzelnen Stadien, die du so beschreibst. Von der puren Verzweiflung hin zu dem Punkt, an dem man den Kopf hebt, das Leben kommen lässt und sich an dem freuen kann, was man gerade aktuell hat und fühlt und geschenkt bekommt. Eben am Leben. Ich schick euch alle Engelchen, die ich auftreiben kann! Drücker Johanna

 
Am/um 2. Juli 2015 um 07:59 , Blogger hasenwild meinte...

Ich muss echt sagen, liebe Susn, ich hatte das schon befürchtet. Irgendwie lag das in der Luft. Trotzdem ist es nochmal was anderes, das so zu lesen. Ich kann das grade so gut nachvollziehen, auch so diese einzelnen Stadien, die du so beschreibst. Von der puren Verzweiflung hin zu dem Punkt, an dem man den Kopf hebt, das Leben kommen lässt und sich an dem freuen kann, was man gerade aktuell hat und fühlt und geschenkt bekommt. Eben am Leben. Ich schick euch alle Engelchen, die ich auftreiben kann! Drücker Johanna

 
Am/um 2. Juli 2015 um 07:59 , Blogger hasenwild meinte...

Ich muss echt sagen, liebe Susn, ich hatte das schon befürchtet. Irgendwie lag das in der Luft. Trotzdem ist es nochmal was anderes, das so zu lesen. Ich kann das grade so gut nachvollziehen, auch so diese einzelnen Stadien, die du so beschreibst. Von der puren Verzweiflung hin zu dem Punkt, an dem man den Kopf hebt, das Leben kommen lässt und sich an dem freuen kann, was man gerade aktuell hat und fühlt und geschenkt bekommt. Eben am Leben. Ich schick euch alle Engelchen, die ich auftreiben kann! Drücker Johanna

 
Am/um 2. Juli 2015 um 08:37 , Blogger kreativkäfer meinte...

liebe susn, ich hab dir ja damals auch per pn geschrieben und das tue ich auch jetzt wieder und lasse dir im blog ein schlichtes ♥
glg andrea

 
Am/um 2. Juli 2015 um 09:14 , Blogger Andrea Couturier meinte...

Heute Morgen blieb die Zeit einen Moment stehen. Die Kinder durften noch weiter spielen und wurden noch nicht durchs Bad gescheucht. Ich musste lesen. Da ist sie wieder, die Susn von letztem Jahr. Ich war ja eine von denen, die Dir auf der Sew! gesagt hatten, dass die Veränderung deutlich zu spüren war. Ich bin froh, dass ich Dich damals angesprochen habe und wer hätte gedacht, dass die Sew! so eine Auswirkung auf Dich haben würde.
Gerade dadurch, dass Du kein perfektes Familienglück vorspielst kommt ihr alle so unglaublich rüber. Ich wünsche Dir und Markus, dass ihr gemeinsam alt und tattrig werdet und euch eines Tages eine große Enkelschar umgeben wird. Bussi vom Ammersee, Andrea

 
Am/um 2. Juli 2015 um 09:40 , Blogger aefflyn meinte...

Ich habe das Gefühl, dass jedes Wort, welches ich dir hier schreiben würde, nicht das ausdrücken kann, was ich beim Lesen deines Posts empfunden habe. Hinter der Fassade hat jeder seine Geschichte, mit Höhen und Tiefen und es 'lohnt' sich dahinter zu schauen, zu hinterfragen, warum Menschen auf bestimmte Art und Weise handeln. Mit dem Erwachsenwerden kam die Erkenntnis, dass es ein perfektes Leben wohl nicht gibt und diese Einsicht war zu Anfang schon recht bitter. Doch man wächst an seinen Aufgaben, vor allem, wenn man einen starken Rückhalt hat und die Eigenschaft dem größten Unglück noch ein Fünkchen Positives abzuringen. Ich bewundere dich, als starke Frau, die viel zu tragen hat, für deine Ehrlichkeit und dass du deine Gefühle so teilst. DANKE ♡ Alles Liebe, Evi

 
Am/um 2. Juli 2015 um 09:56 , Anonymous Anonym meinte...

Liebe Susn,

ich bin normalerweise keine große Blogkommentatorin, aber zu deinem ergreifenden Blog muss ich dir jetzt einfach schreiben:-)
Ich bin letztes Jahr durch Zufall auf deinen Blog gestoßen und "kleben" geblieben. Deine Nähbeispiele und Alltagsgeschichten mit deinen fröhlichen Kindern sind immer wieder klasse. Und deine "extremen" Posts sind einfach ergreifend! Ich bewundere eure Offenheit und den Umgang mit der Krankheit deines Mannes. Ich wäre wohl auch erst einmal etwas "neben der Spur"... Umso mehr freut es mich, dass du jetzt zu deinem alten Schreibstil zurückgekehrt bist und uns weiterhin an deinem/eurem Leben teilhaben lässt.
Ich wünsche dir, deinem Mann und deinen Kids alles, alles Gute!

Liebe Grüße
Teresa

 
Am/um 2. Juli 2015 um 10:08 , Blogger Sabine Sprotte meinte...

Liebe Susn,

danke für Deinen Mut, damit gibst Du uns allen so unglaublich viel.
Danke für Dein So-Sein <3

Liebe Grüße - ich wünsche Euch von Herzen das Beste.
Sabine

 
Am/um 2. Juli 2015 um 10:18 , Blogger ragazzafaidate meinte...

Puh! Liebe Susn, jetzt ist es raus (und meine Befürchtung bestätigt!). Es ist faszinierend wie ehrlich Du schreiben kannst, und das auch noch an ein Dir zum größten Teil unbekanntes Publikum. Ich denke jeder wird nachvollziehen können weshalb Du Dich "einigeln" und erstmal auf Dich selber konzentrieren musstest, nichts weiter preisgeben konntest (ich schätze sogar, dass die allermeisten auch weiter nichts darüber sagen würden...?). Wunderbar wie Du schreibst, man fühlt sich, als wärst Du eine gute Freundin und es ist doch komisch, dass das so einseitig ist. Aber das ist wohl die Natur des bloggens...Ich wünsche Dir und Deiner Familie alles erdenklich Gute. Den Kaffee, den ich mir jetzt mache würde ich jetzt gerne mit Dir auf Deiner schönen Terrasse trinken ;-). Liebe Grüße, Christiane

 
Am/um 2. Juli 2015 um 10:21 , Blogger Susanne + Rosita meinte...

Liebe Susn,

wie bewegend deine Worte sind, wie nachdenklich man wird ... uns bleibt eigentlich nur eins, nämlich dir und deiner Familie alles, alles Gute zu wünschen!

glg
Susanne & rosita

 
Am/um 2. Juli 2015 um 10:38 , Blogger Malu- Style meinte...

Wow – ich bin ziemlich sprachlos…und traurig und nachdenklich.
Ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen und wurde total in deinen Bann gezogen…zwischendurch standen mir die Tränen wirklich in den Augen.
Toll hast du geschrieben Susn, ich verfolge deinen Blog schon eine geraume Zeit und bin immer wieder beeindruckt wie toll du schreiben kannst. Obwohl du so viel schreibst und man eigentlich denkt „oh Gott hat sie viel geschrieben“, lese ich deine Posts immer bis zum Ende…du bist schließlich eine von denjenigen, die wirklich viel in ihrem Blog von sich selbst preisgibt – und das finde ich toll! Du strahlst immer so viel Freude und Zufriedenheit aus, da war ich mit deinem heutigen Post umso schockierter…auch deine zwischendurch so traurigen Bilder hat man bisher noch nicht von dir gesehen.

Ich finde es toll, dass du euer Schicksal mit uns teilst, das erfordert sehr viel Mut, die ich wahrscheinlich (zumindest jetzt) noch nicht hätte!
Ich werde weiterhin deinen Blog verfolgen und freu mich immer wieder von dir und deiner Familie zu lesen, jetzt wünsche ich aber dir, deinem Mann und deinen Kindern von Herzen alles, alles Liebe und Gute und vor allem ganz viel Kraft für die Zukunft. Du bist eine starke Frau und wirst das super meistern!
Fühl dich virtuell gedrückt, auch wenn wir uns nicht kennen!
Alles liebe, Maren

 
Am/um 2. Juli 2015 um 11:30 , Anonymous Anonym meinte...

Liebe Susn,

es war eine Gefühlsachterbahn, mit der ich durch Deinen Post gerauscht bin. Mit Tränen in den Augen, Angst, die auch ich immer mit mir trage, dass mal irgendwas mit meinem Mann passieren könnte und meine Kinder und ich dann ohne ihn sein müssen. Wut war auch dabei - auf diese blöde Krankheit, gegen die wir immer noch häufig so machtlos sind - trotz Forschung und Fortschritt. Freude, als ich dennoch das Strahlen in Deinen Augen gesehen habe. Bewunderung, wie Du das alles packst mit diesen ganzen Ängsten, Gedanken und Gefühlen und Deinen 4 süßen Rackern. Mitgefühl, weil ich mich als Mama bei vielem, was Du schreibst selbst wiederfinde. Aber auch eine unwahrscheinliche Energie, die Du versprühst, spürte ich, und die mir wieder mal vor Augen führt, dass man jeden Tag sich und seine Familie, Freunde etc. genießen soll. Den ganzen blöden Ballast abwerfen, die Sorgen vor der Tür lassen und das machen, was einen glücklich macht.

Liebe Susn, fühl Dich virtuell ganz fest gedrückt. Ich schicke Dir Kraft und positive Gedanken. Ich glaube an Wunder und hoffe, Du auch. Wer weiß, was die Zukunft bringt.

Ich freue mich, dass Du Deine Gedanken und Gefühle mit uns teilst.

Alles Liebe,

Jean (alias seefee77 on instagram)

PS.: Die Jacke sieht super aus!;-)

 
Am/um 2. Juli 2015 um 13:11 , Blogger mellalei meinte...

Mein Trähnen fließen still...aus Dankbarkeit für unser wunderschönes, ungestörtes Familienidyll...aus Traurigkeit, dass andere liebe Menschen, wie Ihr, nicht solches Glück habt...und aus Bestürzung darüber, dass ich selber das ständig zu vergessen scheine und so oft auf hohem Niveau quengel anstatt mein Leben zu genießen!
Ich wünsche dir viel Kraft weiterhin all die schönen Dinge zu sehen und zu fühlen!
deine Melanie

 
Am/um 2. Juli 2015 um 15:21 , Blogger Zauberstern-Design meinte...

Liebe Susn, wow auch mir sind gerade die Tränen gelaufen. Egal wie lange die Post sind, man kann einfach nicht aufhören sie zu lesen. Das mit deiner Offenheit kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich bin zwar nicht so eine tolle Schreiberin wie Du, aber auch ich kann mit solchen Schicksalsschlägen nicht inne halten, es muss einfach raus, sonst frisst es mich auch. Ich habe genau vor 7 Monaten mein 3. Kind verloren und dieses Ereignis hat mich im Leben einfach nur noch stärker gemacht. Ich denke auch das alles was im Leben passiert einen Grund hat, egal ob negativ oder positiv. Diejenigen die negative Dinge erfahren müssen, können oder sollen wohl eine Aufgabe lösen. Und wenn man stark genug ist und weiß wie man sein Leben in die Hand nehmen muss-hört sich ja jetzt irgendwie komisch an- dann schafft man das, mit Kindern und Partnern. Ich drücke Euch wirklich von ganzem Herzen die Daumen das Ihr weiterhin so stark seit und so offen mit dem Thema umgeht, auch das kann schon ein positiver Erfolg sein. Ganz viel Gesundheit für Dich, deine Kids und vor allem Deinem Mann. Fühlt Euch alle gedrückt -unbekannterweise-
Liebe Grüsse Nicole (Zauberstern-Design)

 
Am/um 2. Juli 2015 um 20:28 , Blogger Marion - Mallofaktur meinte...

Liebe Susn,
ich habe es gelesen. Alles. Schon heute morgen. Aber mir fiel einfach nichts Passendes dazu ein, was ich dir hätte schreiben können. Auch jetzt fehlen mir irgendwie die Worte, aber ich wollte es auch nicht so unkommentiert stehen lassen. Tröstendes oder Helfendes kann ich (leider) nicht bieten. Aber meine Gedanken und guten Wünsche sind bei euch. Ich wünsche dir und deiner wunderbaren Familie die Kraft, diese Krankheit noch einmal gemeinsam und erfolgreich zu bekämpfen.
Liebe Grüße
Marion

 
Am/um 2. Juli 2015 um 20:52 , Blogger CreaGretel meinte...

Liebe Susn,
DU bist wieder da! Es ist so schön, das zu lesen. Ich kann gar nicht ausdrücken, wie Deine Worte immer wieder mein Herz berühren. Ich habe großen Respekt vor Deinem Mut, Deiner Offenheit und Deiner grenzenlosen Liebe für all die Menschen um Dich herum. Ich glaube, Jeder hat seine persönliche Lebensaufgabe zu meistern und Du bist genau die Richtige für die Deine. Ich wünsche Euch von ganzem Herzen ganz viel Kraft und Liebe, vor allem Gesundheit soweit es möglich ist.
Ich freue mich über jeden Blogpost von Dir, ob extrem oder mal nur Genähtes. Wie Deine Alegra, wie für Dich gemacht, mit Deiner ganz persönlichen Note........
Liebe Grüße,
Grit

 
Am/um 2. Juli 2015 um 21:19 , OpenID zwirbeldesign meinte...

Liebe Susn

Durch deinen Post habe ich mich mit emotionalen auf und abs gelesen. Danke für deine Ehrlichkeit.
Ich wünsche Euch von ganzem Herzen, dass ihr den Weg weiterhin so gehen könnt.

Herzlich Zwirbeline

 
Am/um 2. Juli 2015 um 21:52 , Blogger Eulenhöhle meinte...

Liebe Susn,

schön, dass DU wieder da bist. Der Kommentar, den du in deinem Text erwähnt hast trifft es sehr gut. Manchmal werd auch ich wahnsinnig und denke mir "Jetzt komm doch mal zum Punkt!", trotzdem (oder gerade deshalb?) liebe ich deinen Blog, deine Art zu schreiben, deine wundervollen Bilder und natürlich deine tollen Werke, die mich immer wieder inspirieren.
Du bist so herrlich offen und ehrlich, du schreibst nicht nur über die schönen Seiten und ganz oft denke ich bei deinen Posts (egal ob im Blog, Facebook oder Instagram) "Ja, das kenne ich doch!"
Und deshalb freu ich mich über jeden neuen Beitrag von dir und sei er noch so klein und kurz!
Und ich gestehe, ich hatte den Grund schon geahnt, aber nachdem dein Mann auf den letzten Bildern eigentlich wie immer aussah, habe ich dann doch gehofft, dass mein Verdacht sich nicht bestätigt. Ich wünsche euch ganz viel Kraft: dir, deinem Mann und auch den Kindern (meine Mum hatte ebenfalls Non-Hodgkin als ich 8 Jahre alt war, gilt aber glücklicherweise als geheilt...trotzdem, es gab viele Nacherkrankungen und ich kann mich noch gut erinnern, wie es mir damals und bei jeder weiteren Erkrankung ging)!
Ihr seid eine tolle Familie (so aus der Ferne und virtuell betrachtet) und habt schon viel gemeistert...auch wenn das Leben ungerecht ist und ihr jetzt einfach mal ganz viel Glück verdient hättet, das hat euch sicher auch stärker gemacht und ihr schafft das! Ich wünsche euch jedenfalls alles erdenklich Gute und freue mich, in Zukunft wieder emotionale, verwirrende und mich manchmal auch etwas verrückt machende Beiträge von dir zu lesen und wieder DICH zu erleben.

Liebe Grüße
Anne

 
Am/um 2. Juli 2015 um 21:56 , Blogger Hummelschn meinte...

♥ liebes...ich bin sprachlos...drück dich sooo lieb und weiter TRÄUME LEBEN ... & LIEBEN LIEBEN LIEBEN...SEELEREUNDE bleiben immer zusammen... !!!
alles LIEBE & gaaaaaaaaanz viel KRAFT ;)
du bist eine tolle & starke persönlichkeit ;)
fühl dich gedrückt ♥
jessi ♥

 
Am/um 2. Juli 2015 um 22:07 , Blogger alemana81 meinte...

Liebe Susn,

der Herzschlag Deines Blogs ist so packend, in einem besonderen und eigenem Tempo, dass man nicht aufhören kann ihm zu folgen. Man nickt, man schüttelt mit den Kopf und man spürt den Windhauch der Feder, mit der er geschrieben wurde.
Das Thema ist so ernst und doch spürt und liest man in jeder Zeile, Eure Lebenskraft und den Willen es gemeinsam zu schaffen.
Danke fürs Teilen, Willkommen zurück und Euch für die kommende Zeit, weiterhin viel Energie <3

Herzliche Grüße
Helen

 
Am/um 2. Juli 2015 um 22:08 , Anonymous Anonym meinte...

Liebe Susn, ganz, ganz kurz und knapp, aber mit voller Wucht, wünsche ich euch sechs einfach nur ALLES LIEBE & GUTE. ❤️ Viele sehr herzliche Grüße von Jana

 
Am/um 2. Juli 2015 um 22:12 , Blogger Love, Bella meinte...

DANKE.

 
Am/um 2. Juli 2015 um 22:45 , Blogger Martina Janke meinte...

Liebe Susn,
lange hab ich hier nicht mehr kommentiert (was aber nicht an dir lag, sondern allein an meiner momentanen Situation, in der ich das einfach nicht mehr schaffe). Auch heute möchte ich nicht viel Worte verlieren (was für mich eigentlich total untypisch ist) - dir einfach nur viel Kraft und Lebensmut wünschen und dass ihr immer nach vorne schaut. Da ich in den letzten Jahren und auch aktuell wieder sehr viel mit dieser besch... Krankheit mit K konfrontiert werde, wusste ich direkt letztes Jahr schon, dass es deinen Mann betrifft und "es" wiedergekommen ist... Und ich wusste auch, dass dies genau der Grund war, warum du so zurückhaltend geschrieben hast.
Ich freu mich, dass du zurück bist - und drücke die Daumen, dass der K... so langsam wächst, dass dein Mann irgendwann an einer völlig anderen Krankheit oder einfach aus Altergründen diese Welt verlässt...
Alles Gute für euch 6!!
LG
Martina

 
Am/um 2. Juli 2015 um 23:03 , Anonymous Anonym meinte...

Liebe Susn,
DANKE.
Golli

 
Am/um 2. Juli 2015 um 23:15 , Blogger andrea meinte...

weißt du, meine liebe, das ist der grund, warum ich deinen blog so gerne lese. nicht allein der bilder wegen (die wieder mal ein traum sind! du bist einfach sooo schön, aber das hab ich dir schon öfter gesagt). nein, einfach weil das gesamtpaket stimmt. es ist einfach authentisch. einfach echt. einfach susn. und wenn es auch manchmal etwas durcheinander ist? ich finde fast, es macht dich noch sympathischer. denn dann hab ich jedesmal das gefühl, ich sitz mit dir grad auf einen kaffee beinander, oder hab dich am apparat.
ich bewundere, was ihr in den letzten jahres alles durchgemacht habt und wie ihr durch die vielen höhen und tiefen zusammengewachsen seid. ich weiß nicht, ob dir das eine hilfe ist, aber ich bete für dich und deine familie. schon witzig irgendwie, aber obwohl wir uns nie gesehn haben, hab ich durch deine offenheit das gefühl doch zu kennen. und wenn auch nicht wirklich. der herr kennt dich, deinen mann, deine kinder, deine sorgen, deine nöte, dein herz. und er hört unser rufen. drum bete ich. vor allem, wenn ich (mit tränen in den augen) diese zeilen lese!

ich umarm dich mal (unbekannterweise) ganz fest!
glg andrea (liebedinge)

 
Am/um 2. Juli 2015 um 23:23 , Blogger Sonja Hartmann meinte...

Liebe Susn, eigentlich weiß ich gar nicht so recht, wie und was ich dir Gutes schreiben kann. Deinen Blog habe ich erst vor kurzem entdeckt und somit nicht bewußt eine Veränderung wahrgenommen. Aber ich bin sofort hängen geblieben, weil einfach mehr dahinter zu stecken schien. Das hat man auch als "Neuleser" gemerkt. Ich bewundere total, wie offen du dein Leben mit uns teilst, dir dabei aber dennoch die Zeit dafür lässt, die du brauchst. Das können nicht viele und das macht dich besonders. Deine Ehrlichkeit und Natürlichkeit spiegeln sich auch in den Bildern wieder. Daher wirkt alles so "passend". Es ist wirklich wichtig, sich immer wieder vor Augen zu halten, wie schön das Leben sein kann. Erst heute, bei dem warmen Wetter, war unser Garten voller Kinder (8 an der Zahl), die sich bewegen, die quietschen vor Vergnügen und bunt durcheinander wirbeln. Das war sooooo schön! Da geht einem das Herz auf. Und solche kostbaren Momente kann man oftmals nur dann richtig würdigen, wenn man auch leider (und das ist nicht schön) die traurigen und angsteinflößenden Dinge kennen gelernt hat. Ich möchte dir und deiner Familie ganz viel Kraft wünschen!

 
Am/um 3. Juli 2015 um 01:17 , Anonymous Jungswerk meinte...

Liebe Susn, es ist einfach schön, das Du so bist wie Du bist! So ehrlich und emotional schreibst und man nicht das Gefühl hat, es ist immer leicht mit vielen Kindern und die Wohnung/ Haus immer aufgeräumt, die perfekte Bilderbuchfamilie. Deshalb lese ich Deinen Blog so gerne, weil Du authentisch bist♥ Oh, kann Dich gut verstehen, wie Du Dich fühlst wenn Unordnung herrscht und sich spontan Besuch ankündigt, das kann ich auch gar nicht leiden :)
Es tut mir im Herzen weh,das Ihr diese Ängste und alles was mit dieser Krebsdiagnose kommt, wieder erleben müsst.Ich finde es schön, wie offen Ihr damit umgeht. Wünsche Euch ganz viel Kraft♥ Finde es auch absolut richtig, das Eure Kinder darüber Bescheid wissen. Bin durch die Krebsdiagnose meiner Mama, von Anfang an mit einbezogen und meiner Mama hat es auch immer sehr geholfen offen darüber zu sprechen. Kann Deine Ängste absolut nachfühlen, diese Angst und Verzweiflung. Das Leben im Hier und Jetzt ist wirklich das wichtigste und die Momente als Familie und mit Freunden zu genießen. Macht weiter so ♥ Ganz liebe Grüße Melanie

 
Am/um 3. Juli 2015 um 09:12 , Blogger Ä p p l e g r ö n meinte...

<3 Fühl Dich gedrückt. Alles Liebe für Euch <3 Kram, Liv

 
Am/um 3. Juli 2015 um 09:19 , Blogger samira Frey meinte...

Hut ab vor soviel Offenheit, Kraft, Lebensfreude und Mutmachen für Andere!
Samira

 
Am/um 3. Juli 2015 um 14:12 , Blogger CrazyS meinte...

Liebe Susn, ich möchte Dir gerade so viel zu Deinem Post schreiben. Aber mir laufen gerade dicke Tränen über die Wangen, so dass ich kaum meine PC-Tastatur sehen kann... Ich wünsche Euch daher ganz kurz und knapp ganz viel Kraft, um auch in dieser schweren Zeit viel zusammen zu lachen - aber auch zusammen zu weinen. Liebe Grüße, Stefanie

 
Am/um 3. Juli 2015 um 16:52 , Anonymous Anonym meinte...

"Nicht schöne Familienbilder, Kinder in hübschen Kleidern, eine lachende Mama, die ihr neuestes Genähtes präsentiert und alles heile Welt und Sonnenschein...

...nein so ist es eben nicht!!!"

Und deswegen lese ich so gerne deine Blog und gucke so gerne die Bilder! Weil es mir nicht ein Gefühl von "wie bitte führen die so ein perfektes Leben und wieso krieg nur ich das nicht hin?", sondern ein "Nicht immer ist alles schön, blitzblank und harmonisch, aber wir lieben uns und haben unglaublich Spaß am Leben!"

Vielen Dank dafür!

Ich wünsch deinem Mann gesundheitlich alles, alles Gute und euch als Familie einfach alles Liebe! Danke für deine ehrlichen Worte! Betti <3

Dein Genähtes liebe ich sowieso :-)

 
Am/um 3. Juli 2015 um 23:51 , Anonymous Anonym meinte...

Liebe Susn, dein Post hat mich ziemlich mitgenommen. Obwohl wir hier im Zimmer knappe 30° haben, hatte ich eine Gänsehaut. Ich bewundere deine Stärke, Ehrlichkeit und Offenheit. Dass der Krebs nach 8 Jahren wieder kommt, passiert ja auch sehr sehr selten. Ich drück dich!
LG Kathrin

 
Am/um 4. Juli 2015 um 18:34 , Anonymous Anonym meinte...

Auch ich habe Deinen Blog erst vor Kurzem entdeckt... Deinen Stil, Deine Art mag ich. Du bist authrntisch! Geahnt habe ich Deine Ankündigung. Ich wünsche Euch Kraft, dass Ihr nicht aufgebt und dass es Euch lange gutgeht. Hättet Ihr damals aufgegeben, nicht an Euch geglaubt, wäret Ihr jetzt nicht zu 6.!!! Mut braucht es und positive Einstellung. Behaltet Sie! Ich lese gern in Deinem Nloh. Hier am Niederrhein sagt man 'von Höcksken auf Stöcksken kommen'... Spring ruhig, ich kann Dir folgen. Alles Gute! Wird schon. Oder wst mut dat mut... Liebe Grüsse Ani Lorak

 
Am/um 6. Juli 2015 um 00:08 , Blogger Kate meinte...

Puh...
Da hast du ja echt die“ Seele aus dem Leib geschrieben “...
Ich hab mich in mehreren Etappen durch den Blogpost gekämpft. Was muss das erst für dich für eine Gefühlswelt gewesen sein, dass alles zu schreiben und nochmal gedanklich so intensiv zu erleben.
Ich wünsche euch von Herzen, dass dein Mann noch viele Jahrzehnte so fit und aktiv bleibt, wir er es jetzt ist, und ihr gemeinsam glücklich alt werdet.

Ganz liebe Grüße
Kate

 
Am/um 9. Juli 2015 um 21:55 , Anonymous Anonym meinte...

Liebe Susn,

ja, es ist mir aufgefallen, dass etwas an deinem Blog fehlte. Das Herz, die Gefühle waren weg. Genau wie du schreibst. Ich kann sehr gut verstehen, dass du erst einmal eine Zeit für dich brauchtest. Umso mehr freue ich mich, dass du jetzt wieder da bist - mit all deinen Gefühlen. Gerade das macht deinen Blog so liebenswert. Ich habe letztens mein Bloglovin aufgeräumt und dein Blog ist einer der wenigen, der bleiben durfte. Wegen der Gefühle und wegen der Authentizität.
Es tut so gut zu hören, dass nicht nur das eigene Leben nicht immer perfekt läuft, sondern dass es völlig normal ist, wenn die Wohnung mal nicht aufgeräumt ist, wenn man mal keine Lust hat zum Sport zu gehen und ja, leider auch, dass das Leben nicht immer so läuft, wie man es sich erhofft hat. Auch ich muss so oft stark sein und weiß manchmal nicht, wie ich mein Leben meistern soll. Und leider habe ich bisher nicht den Mut gefunden, so offen darüber zu sprechen, wie du es hier tust. Ich finde das sehr bewundernswert. Und ich bin mir sicher, dass es der richtige Weg ist. Ich danke dir, dass du mir durch deinen Beitrag einen Anstoß gegeben hast, es auch mal zu versuchen. Eine Last wird leichter, wenn man sie teilt.
Liebe Susn, ich wünsche dir und deiner Familie viel Kraft und alles, alles Gute für die Zukunft. Ich wünsche so sehr, dass es deinem Mann weiterhin so gut geht wie heute und schicke ganz viele positive Gedanken. (Das soll helfen. Und ich glaube daran. Es ist einfach so gewachsen. Es kann auch einfach so schrumpfen.) Bewahrt euch eure Liebe. Du hast Recht. Es ist das Wichtigste, was wir haben, die Liebe, die uns verbindet. Danke, dass du mir das wieder bewusst gemacht hast.

Liebe Grüße
Maya

 
Am/um 13. Juli 2015 um 11:24 , Anonymous Janne Hellmann meinte...

Liebe Susn,
im Prinzip “kenne” ich Dich ja nur auf und durch Instagram. Kennen gelernt und bewundern gelernt habe ich Dich durch Deine Chaos-Bilder. Endlich mal jemand der keine Angst hat zu zeigen wie es wirklich aussieht wenn man eine Familie hat. Endlich mal jemand der die Rückseite der stylischen Wohnbilder zeigt. Endlich hat man für einen kurzen Augenblick mal nicht mehr das Gefühl ein Messi zu sein oder ein Haushaltsversager, weil es nach jeder Mahlzeit aussieht wie nach der Loveparade, bevor die Kehrmaschinen da waren. Für einen kurzen Augenblick vergisst man mal dieses Ohnmachtsgefühl wenn man sich das Chaos mal bewusst macht, nachdem die Kinder “fertig” sind mit Spielen. Beneiden tue ich Dich darum das Du ein paar Stunden Zeit hast zum Aufräumen, wenn sich Besuch ankündigt. Wir müssen das meist in einer halben Stunden schaffen. Manchmal weniger.
 
Ich finde Deine Art zu schreiben sehr schön. Ich mag offene und ehrliche Menschen sehr gerne. Leider gibt es so wenige davon. Und ich frage mich immer vor was haben die Menschen bloß so eine Angst wenn sie immer ein perfektes Bild nach Außen tragen wollen und immer alles unter Verschluss halten? Wie soll man so eine Beziehung/Freundschaft zu solchen Menschen aufbauen? Ich finde auch die Art von Höckschen auf Stöckchen, naja oder eher von Höckschen auf Stämmchen, zu kommen ganz toll zu lesen. So sieht man irgendwie was Dich in dem Moment bewegt.
 
Und bewegt hat mich Dein Blogeintrag sehr. Ich konnte mich recht gut zusammen reißen als ich ihn gelesen habe. Aber bei dem ersten traurigen Bild, ganz ehrlich, da viel es mir schon sehr sehr schwer mich zusammen zu reißen. Dieses Bild ist so zu tiefst ehrlich und ungeschönt. In diesem einen Bild steckt so furchtbar viel drin. Auch das ist eine Ehrlichkeit die man so wirklich fast nirgendswo zu sehen bekommt. Aber an der Stelle wo Ihr die Diagnose bekommen habt und Ihr dann einfach nur noch raus musstet, ins Frei, da hat es dann mit dem zusammen reißen auch nicht mehr geklappt. Absolut nicht mehr. Du hast diese Situation so hautnah und intensiv beschrieben das... irgendwie fehlen mir hier die richtigen Worte um das Auszudrücken was diese Zeilen für ein Gefühl vermittelt haben. Es war wahrscheinlich nur ein Bruchteil dessen was es für Euch war. Und deswegen bewundere ich Euch um so mehr... oder besser gesagt habe ich aller größten Respekt vor Euch, wie Ihr mit dieser Situation umgeht. Wie Ihr es schafft dennoch “normal” weiter zu leben. Wie viel Kraft Ihr aufbringen könnt um dennoch ein gutes Leben zu führen. Ihr seid schon wirklich ein Vorbild, muss man echt sagen. Es gibt so viele Menschen die ständig rumjammern, ständig rumnörgeln, sich nur beschweren, die Schuld immer bei anderen suchen. Es gibt so viele Menschen die etwas erreichen könnten in Ihrem Leben, aber stattdessen sich lieber beschweren. Und diesen Menschen geht es eigentlich gut. Und sie hätten alle Möglichkeiten der Welt. Ihr hingegen habt so eine schwere Last mit auf die Schultern gelegt bekommen und steht trotzdem jeden Tag auf’s Neue wieder auf und lasst Euch nicht davon runter ziehen. Ihr lasst Euch nicht klein kriegen und bietet Euren Kindern ein so wundervolles Leben. Das finde ich wirklich bewundernswert.
 
Und was mich bei Deinem Artikel auch sehr beruhigt hat, ist das Ihr Euch auch mal streitet. Das tun wir auch. Und wenn man dann mal jemandem sagt das man sich gerade gestritten hat, dann ist die Verwunderung immer ganz groß.

Weiter geht’s im nächsten Kommentar. Man darf leider nur 4096 Zeichen pro Nachricht....

 
Am/um 13. Juli 2015 um 11:26 , Anonymous Janne Hellmann meinte...

“Wie, IHR habt euch gestritten???” Mein Gott, ja. Ja, wir sind ein tolles Paar. Aber darf man sich deswegen nicht streiten? Ja, wir sind gesund und ja wir haben gesunde Kinder. Wir sollten den ganzen Tag lang dankbar sein und uns nicht streiten und uns sollte die Sonne aus dem Arsch scheinen. Eins muss ich natürlich sagen, ich hasse es mich zu streiten. Aber dennoch tun wir es. Und ohne geht wohl auch nicht. In meiner ersten Ehe habe ich mich vielleicht 2 mal im Jahr gestritten. Naja, geholfen hat’s auch nicht. Also von daher bin ich jetzt, was das angeht, schon mal auf der sicheren Seite. :-D
 
Ich wünsch Euch auf jeden Fall weiterhin so viel Kraft, Zuversicht, Lebensfreude und Liebe wie ihr es bisher gezeigt und gelebt habt. Heut zu Tage beschweren sich ja immer alle über die schlimmen neuen Medien und die bösen öffentlichen Netzwerke, aber ehrlich gesagt, würde man ohne diese Medien so viele tolle Menschen gar nicht kennen lernen, weil man nie wissen würde das sie da draußen sind. In diesem Sinne finde ich es wirklich toll Dich/Euch “kennen” gelernt zu haben und finde wirklich das es eine Bereicherung für unser Leben ist.
 
Ganz liebe Grüße Janne

 

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